Dilatation und Stentimplantation

Stellt sich während der Herzkatheteruntersuchungen heraus, dass ein Herzkranzgefäß stark eingeengt ist, so kann in gleicher Sitzung ein feiner Draht über die Engstelle hinweg geführt und hierrüber ein Ballonkatheter eingebracht werden. Die Einengung wird mit Druck aufgedehnt und in der Mehrzahl der Fälle mit einer feinen Gefäßstütze aus Edelmetall (Stent) abgesichert. Unter besonderen Umständen werden mit einem Medikament beschichtete Stents (DES) eingesetzt, die in den nächsten Wochen eine Substanz freisetzen, um das Langzeitergebnis zu verbessern.

Nach Ballondilatation und Stentimplantation ist eine Übernachtung im Krankenhaus erforderlich, die Entlassung erfolgt am folgenden Vormittag. Von großer Bedeutung ist eine anschließende medikamentöse Blutverdünnung nach entsprechender Vorschrift über 4 Wochen, nach der Einlage von beschichteten Stents (DES) über 6 Monate, nach einem Herzinfarkt 12 Monate!